Geschichte nicht vergessen – Mit Zeitzeugen im Gespräch

In sechs Veranstaltungen der Reihe DMZ-Gespräche schauen wir auf die Zeitgeschehnisse der letzten 80 Jahre zurück und lassen dabei Menschen zu Wort kommen, denen ihre religiösen Wurzeln oder ihre Lebensweisen Kompass für ihre Entscheidungen und politische Mitbestimmung waren. Es sind ganz unterschiedliche Zeugen ihrer Zeit, die Spannendes, Lebensbedrohliches aber auch Lebensbejahendes erlebt haben. Sie stehen für wichtige Geschichtsmomente in Berlin. Geschichtserleben ist individuell und kollektiv zu gleich und unterliegt oft dem Blickwinkel des Einzelnen. Wie stellt sich eine Gesellschaft dem Erinnern an historische Ereignisse? Dürfen Einzelschicksale zur Sprache kommen und ihren gleichwertigen Rang einnehmen neben den medial transportierten Bildern?

Wir laden Sie ein, an sechs Abenden außergewöhnlichen Gesprächen beizuwohnen und Geschichte lebendig werden zu lassen. Diese Gespräche geben die Möglichkeit neue Perspektiven einzunehmen und Geschichte mit eigenen Erfahrungen zu verknüpfen.

Mit Frau Margot Friedländer beginnen wir die Veranstaltungsreihe DMZ-Gespräche in der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung. Die Veranstaltungen finden jeweils von 18:30 bis 20:30 Uhr statt.

14.08.2018 „In Berlin unerwünscht – Eine jüdische Frau im Dritten Reich“ (Berliner Landeszentrale für Politische Bildung)

12.09.2018 „Von der Angst als Jüdin erkennbar zu sein“ (BVV Saal Rathaus Charlottenburg)

11.10.2018 „Der Mauerbau aus der Sicht einer muslimischen Berlinerin“ (Villa Ulme 35)

08.11.2018 „Studentenbewegung und evangelische Kirche – eine Rückschau“ (Villa Ulme 35)

22.11.2018 „Die vergessenen Opfer der Staatssicherheit – Zeitzeugen berichten“ (Villa Ulme 35)

20.12.2018 „Mauerfall – die katholische Minderheit findet zusammen“ (Villa Ulme 35)

 

Programm