Nächster Jüdisch-Muslimischer Salon am 12.03.2019

In der Berliner Geschichte waren vor zweihundert Jahren literarische Salons – geführt auch von so berühmten Vertreterinnen des jüdischen Bürgertums wie Rahel Levin Varnhagen und Amalie Beer – ein Ort geistiger Begegnung von Bürgertum und Adel, von Künstlern und Intellektuellen, von Christen und Juden. Aus der islamischen Geschichte ist bekannt, dass es Literatur-und Debattierrunden (z.B. traditionelle Versammlungen in Gegenwart des Sultans) gab, in denen über religiöse Fragen oder Koran-Exegese diskutiert wurden. Auch fanden Lese-und Lernzirkel in Buchhandlungen statt.

Wir bieten einen geschützten Raum für die Begegnung von Muslimen und Juden, in dem wir uns über unsere Situation in Berlin austauschen, in dem wir uns näher kommen und in dem wir miteinander in einer Weise reden können, die Gemeinsamkeiten sichtbar macht und dabei Unterschiede nicht verdrängt, sondern sowohl als Herausforderungen als auch als Bereicherungen sichtbar macht.

Einen Gedanken der damaligen Salons und Debattierrunden greifen wir auf und zwar die grundsätzliche Ebenbürtigkeit aller Menschen. Auf Augenhöhe möchten wir miteinander kommunizieren. An den Abenden werden spezifisch religiöse Themen, wie historische Begebenheiten, Kunst und Fragen der jetzigen Zeit erörtert und besprochen. Inhaltlich wird das Projekt von Iman A. Reimann und Rabbiner Nils Ederberg verantwortet.

Nächste Termine: 12.03., 02.04., 30.04. und 11.06.2019 jeweils 18 – 20 Uhr

Anmeldung erbeten unter: office@dmz-berlin.de

Veranstaltungsort: FreiRaum, Schönhauser Allee 134a, 10437 Berlin (Prenzlauer Berg)

Wegbeschreibung und Anfahrt

Veranstaltungsprogramm